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Elektro Schweißgerät oder Schutzgas?

Das Schweißen wird generell in zwei Verfahrensarten unterschieden, wozu das Schmelz-Verbindungsschweißen gehört und das Press-Verbindungsschweißen. Das Schmelz-Verbindungsschweißen wird ohne Kraftaufwand durchgeführt. Hierbei werden zwei Werkstücke an den Verbindungsstellen geschmolzen und mit oder ohne Zusatzwerkstoffen miteinander verschmolzen. Durch das Press-Verbindungsschweißen entstehen Verbindungen mit Kraftaufwand. Zu den gängigsten Schmelz-Verbindungsschweißverfahren gehören das Elektroschweißen und das Schweißen mit Schutzgas.

Grundlagen beim Schweißen

Elektro Schweißgerät oder Schutzgas?

Elektro Schweißgerät oder Schutzgas?

  • Werkstücke gründlich von Rost und Farbe befreien
  • Werkstücke gründlich blankschleifen
  • verschweißende Teile zusammenlegen
  • Nähte nur mit Punkten verschweißen, was eine Korrektur möglich macht
    für die eigene Sicherheit feste und möglichst vollständig abdeckende Bekleidung tragen
  • Lederhandschuhe tragen
  • Schweißhelm oder Handschild unbedingt nutzen
  • alle Personen im näheren Umfeld müssen einen Augenschutz tragen

Zubehör Elektroschweißen

Ein Elektro Schweißgerät wandelt den Wechselstrom des Netzes , welches eine hohe Spannung und eine niedrige Stromstärke hat, in einen Wechselstrom mit einer niedrigen Spannung und einer hohen Stromstärke um. Hierfür wird neben dem Elektro Schweißgerät entweder ein Schweißtransformator oder einem Inverter benötigt. Schweißtransformatoren sind gegenüber den Invertern meist groß und häufig unhandlich. In den Invertern wird die Umwandlung des Stromes elektronisch gesteuert.

Dies bietet einen gleichmäßigeren Lichtbogen als beim Elektroschweißen mit Schweißtransformatoren.

Durchführung beim Elektroschweißen

Die Durchführung des Elektroschweißen ist sehr einfach. Eine Schweißelektrode dient als Pluspol – Anode – während das Werkstück der Minuspol ist. Der blank liegende Teil des Werkstückes wird mit Hilfe einer Klemme mit dem Pol verbunden. Der andere Pol besitzt einen Elektrodenhalter. Mit Hilfe dessen wird dieser an die Schweißstelle geführt.

Bei dem dadurch entstehenden Kurzschuss entsteht der Lichtbogen. Mit diesem Lichtbogen und der gebündelten Energie werden hohe Temperaturen erzeugt, welche die zu bearbeitenden Werkstücke zum Aufschmelzen bringen und zum gleichzeitigen Abschmelzen der Elektrode. Nachdem die Werkstücke erkaltet sind, sind diese fest verbunden.

Zubehör Schutzgas schweißen

Elektro Schweißgerät oder Schutzgas?

Elektro Schweißgerät oder Schutzgas?

Für das Schutzgas schweißen werden verschiedene Gasgemische sowie ein Netzanschluss benötigt. Das jeweils verwendete Gasgemisch richtet sich nach dem Werkstoff sowie nach der jeweiligen Schweißaufgabe. Mit Hilfe des Schutzgas Schweißen können nicht nur dünne Bleche sicher und stabil miteinander verschweißt werden sondern ebenso starke Materialien, dicke Stäbe oder Rohre.

Schutzgas Schweißen Durchführung

Durch ein Schlauchpaket wird das Gasgemisch zusammen mit der Drahtelektrode dem Brenner zugeführt. Für einen gleichmäßigen Gasfluss sorgt die aufgesteckte Düse. Diese kann die Gasmenge direkt am Druckventil regulieren. Mit Hilfe eines Schalters an der Pistole wird sowohl die Gaszufuhr als auch der Elektrodennachschub gestartet.

Der durch den Netzanschluss bereitgestellte Strom gelangt zum Brenner und ebenfalls zur Masselektrode.

Der Schmelzdraht schmilzt tröpfchenweise und erreicht auf diese Weise die Schweißstelle. Besonders haltbare und qualitativ gute Schweißverbindungen können beim Schutzgas Schweißen mit einem kontinuierlichen Gasfluss und mit einer kontinuierlichen Vorschubgeschwindigkeit der Drahtelektroden erreicht werden.


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