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Schweißgerät Test

Es muss ja nicht immer ein Metallbauer oder ein Schlosser sein. Einfache Reparaturarbeiten an bestimmten Gegenständen aus Metall, lassen sich auch ganz einfach selbst vornehmen. Vorausgesetzt, der Hobby-Handwerker hat ein Schweißgerät zu Hause und verfügt über ein wenig Geschick.

Fehlt das nötige Schweißgerät in der heimischen Werkstatt noch, bietet das Internet eine gute Bezugsquelle. Doch bei der Vielzahl der angebotenen Schweißgeräte geht auch schnell mal die Übersicht verloren, weshalb Verbraucher auf ausführliche Testberichte angewiesen sind. Damit lässt sich herausfinden, welches Arten von Schweißgeräten es gibt, für welche Einsatzmöglichkeiten diese geeignet sind und worauf beim Kauf zu achten ist.

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Bewertung
Gewicht14.9 kg10.5 kg36 kg4.2 kg
Spannung230  Volt230  Volt400  Volt230  Volt
Stromstärke90 A180 A160 A160 A
Mobil
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Schweißgerät – Eine Definition

Schweißgerät

Schweißgerät Test

Bei einem Schweißgerät handelt es sich um ein Gerät, welches mittels Wärmeeinwirkung Gegenstände stoffschlüssig fügt, Bauteile beschichtet oder homogene feste Gegenstände in mehrere Einzelteile zerlegt. Parallel zur Wärmeeinwirkung geht in vielen Fällen auch Kraft vom Schweißgerät aus, welche zum Teil auch mit einem bestimmten Bewegungsablauf verbunden sein kann und sich auf die zu bearbeitenden Bauteile auswirkt.

Wie funktioniert ein Schweißgerät?

Beim Schweißen wird grundsätzlich zwischen zwei Verfahrensarten unterschieden: Die Verbindung ohne Kraftaufwand wird als Schmelz-Verbindungsschweißen bezeichnet. Alternativ dazu gibt es noch die Verbindung mit Kraftaufwand, welche als Press- Verbindungsschweißen bezeichnet wird. Bei der ersten Variante werden zwei Werkstücke welche in der Regel zwei gleichartige Metalle darstellen an ihren Verbindungsstellen geschmolzen und anschließend vereinigt, Dabei kann bei Bedarf auch ein Zusatzwerkstoff zum Einsatz kommen. Die erforderliche Energie wird extern zugeführt. Die am häufigsten angewendeten Schmelz-Schweißverfahren sind das Schutzgas-Schweißen und das Elektroschweißen.

Die Einsatzmöglichkeiten

Stanley 460215 Mikromig MIG/MAG-Schweißgerät / Schweißmaschine

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Wer sich selbst zu Hause am Schweißgerät versuchen möchte, sollte ein Lichtbogen- oder Elektroschweißgerät ins Auge fassen, da beide Gerät für gewöhnlich in den gängigen 230 Volt-Steckdosen eingesteckt werden können. Ein separater Starkstromanschluss ist dafür nicht erforderlich. Die von den Schweißgeräten erzeugte Schweißleistung ist in der Regel für Schweißarbeiten am und im Haus ausreichend. Günstige Elektroschweißgeräte verfügen häufig nur über eingeschränkte Einstellmöglichkeiten. Und auch wenn die Funktionen dieser Geräte auf das Wesentliche begrenzt sind, reicht der Funktionsumfang für den normalen Hausgebrauch vollkommen aus. Die Stärke des Schweißstromes kann bei den meisten Geräten stufenlos geregelt werden. Diese Regelung dient dazu, unterschiedliche Materialarten- und stärken anzupassen.

Wenn ein Elektro-Schweißgerät verwendet wurde, sollte die erzeugte Schweißnaht in jedem Fall nachbearbeitet werden. Dazu eignet sich ein Schlackehammer, welcher die lose Schweißschlacke welche durch die Elektroden entsteht, zu entfernen. Im und am Haus sind die Einsatzmöglichkeiten von Schweißgeräten sehr vielseitig. So lassen sich aus vorgefertigten Bögen und Stäben beispielsweise Gitter für Türen und Fenster anfertigen. Sobald die Gitter mit dem Schweißgerät verarbeitet wurden, müssen diese nur noch verzinkt oder einem passenden Lack versiegelt werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit individuelle Geländer für Balkone und Treppen ganz nach den eigenen Vorstellungen anzufertigen.

Grundsätzlich ist es jedoch wichtig, dass der Hobby-Handwerker sich vorab über die unterschiedlichen Schweißtechniken informiert und ein ein wenig übt, um saubere Schweißnähte zu produzieren, welche der jeweiligen Beanspruchung standhalten. Natürlich lassen sich auch Reparaturen an allen Toren, an Gittern und an Geländern aus Metall kostengünstig durchführen. Wer sich künstlerisch betätigen möchte, kann beispielsweise Skulpturen aus Altmetall oder Schrott mit einem eigenen Schweißgerät anfertigen und diese als Dekoration im Garten oder Vorgarten verwenden.

Auf diese Weise lässt sich die vielseitig einsetzbare Deko ganz nach den eigenen Vorstellungen anfertigen. Aber auch bestimmte Schweißarbeiten am Auto sind möglich. Und auch hier gilt: Übung macht den Meister. Deshalb ist es sinnvoll, vorab an Schrott oder Altmetall zu üben, bevor die Reparatur am Auto durchgeführt wird. Handelt es sich um sicherheitsrelevante Schweißarbeiten, sollten diese einem Profi überlassen werden.

Für wen sind Schweißgeräte geeignet?

Stamos Germany - S-WIGMA 200P - DC WIG-Schweißgerät

Stamos Germany – S-WIGMA 200P – DC WIG-Schweißgerät

Grundsätzlich sind Schweißgeräte sowohl für Profis als auch für Laien geeignet. Ein eigenes Schweißgerät eignet sich hervorragend für alle, die sich gern handwerklich betätigen, reparieren oder kreieren wollen. Denn mit einem Schweißgerät lassen sich nicht nur Reparaturen durchführen, auch die kunstvolle Gestaltung von Werkstücken ist möglich. Viele Geräte sind auf den normalen Hausgebrauch abgestimmt und lassen sich einfach bedienen. Auf diese Weise haben auch Einsteiger die Möglichkeit, sich handwerklich mit dem Schweißgerät zu engagieren.

Die Handhabung

Bevor das Schweißgerät in Betrieb werden kann, müssen entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Die hohen Temperaturen bergen ein Verletzungsrisiko, weshalb der Anwender eine angemessene Schutzkleidung tragen sollte. Aber auch der Schweißschild ist ein wichtiges Arbeitsutensil, welches den Anwender vor dem hellen Lichtbogen schützt, der von der Schweißflamme erzeugt wird. Zudem sollten auch angemessene Brandschutzvorkehrungen getroffen werden. Bevor die einzelnen Werkstücke bearbeitet werden können, müssen diese an der vorgesehenen Nahtstelle gründlich gereinigt werden.

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Einhell Fülldraht Schweißgerät BT-FW 100 Preis / Leistung Berlan WIG/TIG Inverter Schweißgerät 180A - BWIG180 Topseller GYS Elektroden-Schweißgerät 160 A Inverter 4000 GYS Elektroden-Schweißgerät 130 A grün Inverter 3200
ModellEinhell Fülldraht Schweißgerät BT-FW 100Berlan WIG/TIG Inverter Schweißgerät 180A – BWIG180GYS Elektroden-Schweißgerät 160 A Inverter 4000GYS Elektroden-Schweißgerät 130 A
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Bewertung
Gewicht14.9 kg10.5 kg4.2 kg6 kg
Spannung230  Volt230  Volt230  Volt230  Volt
Stromstärke90 A180 A160 A130 A
Mobil
Preis

725,01 €

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Dabei ist es wichtig darauf zu achten, dass das Werkstück rückstandslos von Öl, Wachs und Lackschichten befreit wird, da die Schweißung sonst nicht hält. Für das Schweißen wird Wärme benötigt, welche separat zugeführt werden. Dazu kann beispielsweise ein Brenner genutzt werden. Ebenfalls wichtig ist die Gewährleistung des Kreislaufs. Dazu wird das Werkstück mit der Masse und einer Klemme welche als Minuspol fungiert, verbunden.

Der Anwender sollte sich bewusst machen, dass der Werkstoff welcher großer Hitze ausgesetzt wurde und anschließend abkühlt, spröde werden kann.

Durch den gravierenden Temperaturunterschied kann es auch passieren, dass sich der Werkstoff verhärtet. Deshalb ist es wichtig, dass je nach Werkstoff, das korrekte Schweißverfahren angewendet wird. Kommt das Schmelzschweißen zum Einsatz, muss der Anwender zusätzlich darauf achten, dass bei legiertem oder höherfestem Stahl Zusatzmaßnahmen getroffen werden müssen, um dauerhafte Verbindungen zu schaffen. Diese Zusatzmaßnahmen definieren sich beispielsweise über das langsame Auskühlen oder das Vorwärmen.

Verschiedene Schweißgerät-Arten

Das WIG Schweißgerät

Grundsätzlich erinnert das WIG Schweißgerät stark an das Schutzgas Schweißgerät. Nur mit dem Unterschied, dass statt des Schutz- beziehungsweise Fülldrahtes eine Wolframelektrode zum Einsatz kommt. Im Gegensatz zum Schweiß- oder Fülldraht schmilzt diese Elektrode während der Schweißarbeit nicht ab. Ebenfalls wird verhindert, dass diese sich mit dem Schweißgut vermischt. Der Schweißzusatz kann hier manuell und separat zugefügt werden. Der Schweißbrenner wird dabei mit einer Hand navigiert. Die andere Hand dient dazu, den Schweißzusatz beizufügen. Für Einsteiger ist diese Möglichkeit sehr umständlich. Ein Profi sieht hingegen die Gelegenheit, die Schweißnaht zu optimieren.

Das Schutzgas-Schweißgerät

Beim Schutzgas-Schweißgerät gibt es zwei Dinge, welche zur Schweißstelle zugefügt werden müssen. Dabei handelt es sich zum einen um das Schutzgas und zum anderen um den Stahldraht. Die Aufgabe des Schutzgases besteht darin, den Lichtbogen sowie die Verbindungsstelle und die Naht vor der Umgebung beziehungsweise der Atmosphäre und somit vor der Oxidation zu schützen. Dazu wird der Stahldraht welcher mit einer Vorschubeinrichtung versehen ist, durch ein Schlauchpaket geschoben und somit der Schweißstelle zugeführt. Beim Schweißen tritt durch dieses Schlauchpaket auch das Schutzgas hervor. Die Kombination aus dem kontinuierlich zugeführten Stahldraht und dem gleichzeitigen Austritt des Schutzgases (besteht meistens aus Argon oder CO2) ermöglicht die ordentliche Zusammenbringung der Materialien ohne Poren und sorgt für eine schöne Schweißnaht.

Das Elektroden-Schweißgerät

Das Elektroden-Schweißgerät setzt weder einen Schweißdraht noch eine Glasflasche für die Schweißarbeit voraus. Zum Schweißen wird dabei eine Stabelektrode angewendet, welche mit einigen Stoffen umhüllt ist und aus einem Stahlkern besteht. Beim Schweißvorgang brennt diese Umhüllung ab. Diese verteilt sich anschließend auf der Schweißnaht und schützt den Werkstoff dort vor Oxidation. Zusätzlich erhält die abgebrannte Umhüllung den Kohlenstoffanteil im Schweißgut aufrecht. Die Stabelektrode wird bei jedem Schweißvorgang etwas kürzer, weshalb diese wie beim Schweißdraht nach einiger Zeit ersetzt werden muss.

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Das Fülldraht-Schweißgerät

Berlan Plasmaschneider BPS40 230V 20-40A

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Das Fülldraht-Schweißgerät wird häufig als kleiner Bruder von Schutzgas-Schweißgeräten bezeichnet. Diese Bezeichnung ist darauf zurückzuführen, dass dieses Schweißgerät kleiner ist und ohne Gasflasche auskommt. Der Lichtbogen wird auch beim Fülldraht-Schweißgerät mittels Schutzgas vor der Umgebung beziehungsweise der Atmosphäre geschützt. Das nötige Schutzgas wird bei diesem Gerät jedoch nicht extern zugeführt, sondern ist bereits im Fülldraht enthalten. Der Fülldraht besteht aus einem Pulverkern und einem Blechmantel. Dieses Pulver wird während der Schweißarbeit in Schutzgas umgewandelt. Dabei wird das Schutzgas im Lichtbogen erzeugt.

Das MAG-Schweißgerät

Das MAG- beziehungsweise MIG-Schweißen gehört inzwischen zu den am häufigsten angewendeten Schweißverfahren. Das betrifft sowohl die Industrie, als auch den privaten Bereich. Der Schweißvorgang erfolgt mittels Lichtbogen sowie inaktiven oder aktiven Gasen. Die Abkürzung MIG beduetet ausgeschrieben „Metall Inert Gas“. Damit werden inerten, also reaktionsträge Gase bezeichnet, welche nicht mit dem Werkstoff reagieren. Zu diesen Gasen gehören alle Edelgase (Helium, Argon, Radon, Xenon, Neon, Krypton) und Stickstoff.

Die Abkürzung MAG steht für „Metall Aktiv Gas“. Damit werden die aktiven Gase bezeichnet, welche mit Sauerstoff, Kohlendioxid oder einer Mischung aus beiden angereichert sind. Die aktiven Gase haben einen entscheidenden Einfluss auf den Schweißvorgang.

Sie beeinflussen nicht nur die Qualität des Lichtbogens, sondern auch die Flankenbenetzung, das Einbrandverhalten, die Rauch- und Schadstoffentwicklung sowie den Flüssigkeitsgrad der Schmelze.

Der Plasmaschneider

Ein Plasmaschneider setzt sich aus einem Handstück, einer Stromquelle, der Druckluftzuleitung, einem Massekabel und der Stromzuleitung zusammen. Das Gerät erzeugt einen Lichtbogen zwischen dem Werkstück und einer Elektrode. Bei Plasma handelt es sich um ein elektrisch leitfähiges Gas, welches eine Temperatur von ca. 30.000 Grad erreicht. Mittels Hochfrequenzzündung wird der Lichtbogen gezündet. In der Regel wird dieser durch eine wassergekühlte und am Austritt isolierte Kupferdüse eingeschnürt. Bei einigen Schweißgeräten wird auch die sogenannte Lift-Arc-Zündung genutzt, welche auch bei WIG-Schweißgeräten zum Einsatz kommt. Der Brenner wird bei diesen Geräten auf das Werkstück aufgesetzt. Dabei fließt ein geringer Strom, welcher jedoch nicht ausreicht, um den Brenner zu beschädigen.

Das Bolzenschweißgerät

Beim Bolzenschweißen wird zwischen dem Werkstück und einer Stirnfläche des Bolzens ein Lichtbogen gezündet. Beide Komponenten werden dabei lokal angeschmolzen und danach unter Verwendung eines geringen Anpressdrucks gefügt. Das Bolzenschweißen wird nach der Art und Weise der Lichtbogenzündung unterteilt. Diese Unterscheidungen lauten: Bolzenschweißen mit Spitzenzündung und Bolzenschweißen mit Hubzündung. Diese Verfahren werden anhand der Schweißflächengeometrie unterschieden. Zusätzlich werden diese Verfahren auch anhand der Gerätetechnik, des Verfahrensablaufs und in Bezug auf das Anwendungsgebiet unterschieden. Die Blaswirkung kann sich dabei störend bemerkbar machen, wie es auch bei anderen Lichtbogenschweißverfahren der Fall ist.

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Positive Eigenschaften

  • Für viele Werkstoffe geeignet
  • Leicht zu bedienen
  • Unterschiedlicher Funktionsumfang
  • Auch für Einsteiger geeignet
  • Für kreative Kunstarbeiten geeignet

Negative Eigenschaften

  • Teilweise nicht sehr winddicht
  • Hoher Funkenflug (geräteabhängig)

Die Sicherheitsmerkmale

Rothenberger Industrial Lichtbogen-Schweißgerät 160 A 36015

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Bei allen Schweißarbeiten welche zu Hause durchgeführt werden, sollte natürlich ein effektiver Schutz der Augen gewährleistet werden. Die Auswirkungen des Lichtbogens können sehr schädlich sein, wenn der Anwender ungeschützt in den Lichtbogen schaut. Die Netzhaut würde dabei angegriffen werden und eine eventuelle Behandlung kann erforderlich sein. Deshalb ist es wichtig, dass jeder Schweiß-Vorgang mit einem Schutzschild oder noch besser mit einem Schweißhelm ausgeführt wird. Im Idealfall verfügt dieser Schweißhelm über eine automatische Abdunkelung. Der Augenschutz wird damit automatisch bei der Zündung des Lichtbogens aktiviert. Das Schweißen kann bei nicht getroffenen Sicherheitsvorkehrungen sehr gefährlich sein.

Die große Hitze, die abgegebenen UV-Strahlen, der Funkenflug und auch der helle Lichtbogen können die Gesundheit gefährden, weshalb auf einen adäquaten Arbeitsschutz geachtet werden sollte. Um sich bestmöglich zu schützen, sollte der Anwender eine vollständig abdeckende und möglichst feste Bekleidung tragen. Zusätzlich sollten Lederhandschuhe zum Einsatz kommen. Es ist darüber hinaus empfehlenswert, Lederschürzen zu tragen, da diese den Körperbereich zusätzlich schützen. Dabei stellt sich natürlich auch die Frage, ob ein kompletter Schweißerhelm oder ein Handschild sinnvoll ist. Hier sollte man beachten, dass ein Handschild zwar grundsätzlich preiswerter ist, jedoch muss dieser permanent mit der Hand festgehalten werden. Das kann die Schweißerarbeit natürlich beeinträchtigen.

Mit einem Schweißerhelm hat der Anwender jedoch die Möglichkeit in jeder Situation uneingeschränkt und beiden Händen zu arbeiten. Der Anwender sollte weiterhin darauf achten, dass auch Beobachter nicht direkt in den Lichtbogen schauen und einen angemessenen Augenschutz tragen. Aus Sicherheitsgründen sollte der Arbeitsbereich stets trocken gehalten werden, damit der Anwender nicht ausrutscht. Wichtig ist auch, dass der Massepol sicher und fest am Werkstück befestigt wird. Dieser Arbeitsschritt sollte noch vor dem Einschalten des Gerätes ausgeführt werden.

Des Weiteren sollte beachtet werden, dass eine Schutzbrille allein nicht ausreicht, die die Gesichtshaut auf diese Weise nicht ausreichend vor der intensiven UV-Strahlung geschützt ist.

Schließlich Stromstärken von mehr als 100 Ampere notwendig, um den notwendigen Lichtbogen zu erzeugen. Das Ablösen des Massepols kann lebensgefährlich sein. Auch ein unsachgemäßes Anbringen stellt ein hohes Sicherheitsrisiko dar und sollte deshalb unbedingt vermieden werden. Fällt die Zange beim Schweißen herab, sucht sich der Schweißstrom seinen Weg über die Arbeitsumgebung. Zudem werden beim Schweißen gesundheitsschädliche Dämpfe, Gase, Staub und Rauch freigesetzt. Deshalb ist es besonders wichtig, dass die Schweißarbeiten nur in gut belüfteten Bereichen durchgeführt werden.

Diese Bereich sollten wegen des Funkenflugs außerdem feuerfest sein. Wenn das Elektroschweißgerät zum Einsatz kommt, kann dank verwendeter Elektrode auch problemlos draußen geschweißt werden. Bei Schweißgeräten mit Schutzgas ist das in der Regel nicht möglich, da der Wind das Gas wegwehen könnte und dieses damit nicht mehr auf die Schweißstelle ausgerichtet wäre.

Was wird getestet?

Im Testvergleich wird zunächst das Preis-Leistungs-Verhältnis unter die Lupe genommen. Dabei werden die Daten und Kennzahlen genauer angeschaut. Aber auch der Lieferumfang spielt eine entscheidende Rolle. Dieser wird anschließend gemeinsam mit der Leistung im Verhältnis zum Preis mit anderen Angeboten vergleichen. Aber auch Besonderheiten und Extras stehen häufig auf dem Prüfstand. Hier werden die gegebenen Eigenschaften und Funktionen bewertet.

Fallen bestimmte Aspekte besonders positiv im Test auf, werden diese festgehalten, miteinander vergleichen und abschließend bewertet. Ebenso relevant für die Kaufentscheidung sind die Qualität und die Praxiserfahrung. Dazu werden zum Beispiel zahlreiche Kundenmeinungen berücksichtigt. Wiederholen sich bestimmte Meinungen ständig, fließen diese in das Testergebnis mit ein.

Reinigung und Pflege

Die beste Form der Reinigung definiert sich über Präventivmaßnahmen. Wer sein Schweißgerät schon vor der Nutzung ausreichend schützt, muss sich später nicht mit unerwünschten Gebrauchsspuren und Abnutzungserscheinungen auseinandersetzen. Im Internet werden dazu spezielle Sprays angeboten, welche vorsorglich aufgetragen werden können. Je nach Gerät ist es auch möglich, innere Teile mit Druckluft auszublasen. Hier sollten aber immer die Angaben des Herstellers beachtet werden. Dieser weist in der Gebrauchsanweisung darauf hin, wie das Gerät am besten gereinigt werden sollte.

Was kostet ein Schweißgerät?

Schweißgeräte sind je nach Ausführung und Lieferumfang in den unterschiedlichsten Preisklassen erhältlich. Der Preis richtet sich dabei nach der Funktionsweise, der qualitativen Verarbeitung, dem Garantiezeitraum, die Handhabung u.v.m. Günstige Geräte für den Hausgebrauch sind dabei schon ab 50 EUR erhältlich. Professionelle Schweißgeräte können unter Umständen aber auch 1.700 EUR kosten. Die Preisspanne ist extrem groß, weshalb eine ausführliche Beratung vor dem Kauf notwendig ist, um sich vor einem Fehlkauf zu schützen.

Was bedeutet die Einschaltdauer?

Die Einschaltdauer bezeichnet das maximal zulässige Betriebsintervall des Schweißgerätes, nach welchem eine Ruhepause eingelegt werden muss. Mit dieser Ruhepause wird sichergestellt, dass das Schweißgerät nicht beschädigt oder zerstört wird.

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Was kann man alles schweißen?

Grundsätzlich lassen sich alle Teile schweißen, die eine Schweißbarkeit gewährleisten. Das bedeutet, dass ein Bauteil schweißbar sein muss. Die Schweißbarkeit ist immer dann gegeben, wenn das Zusammenwirken der schweigeeigneten Konstruktion, die Eignung des Werkstoffes und die geeignete Fertigungsorganisation existent ist. Diese Voraussetzungen werden wie folgt bezeichnet:

  • Schweißsicherheit
  • Schweißmöglichkeit
  • Schweißbarkeit

Schweißgeräte nach Einsatzmöglichkeit

Die großen Hersteller und ihre Merkmale

  1. Zu den großen Herstellern von Schweißgeräten zählt die Firma Merkle. Das Unternehmen wurde im Jahr 1964 in Kötz gegründet und hat sich im Laufe der Jahre erfolgreich auf dem Markt etabliert. Inzwischen zählt das Unternehmen zu den führenden Herstellern von Schweißanlagen und hat innovative Schweißtechnologien entwickelt. Aber auch das Unternehmen konnte sich im Bereich der Schweißgeräte einen Namen machen. Dabei hat sich die Firma nicht auf die Fertigung von Schweißanlagen spezialisiert und produziert parallel dazu zahlreiche andere Werkzeuge und Maschinen.
  2. Die Rehm Welding Technology gehört ebenfalls zu den großen fünf Herstellern. Neben Schweißgeräten, hat sich das Unternehmen auch auf Schneidewerkzeuge spezialisiert und achtet dabei stets darauf, dass die Werkzeuge nur ein geringes Gewicht aufweisen und damit gut in der Hand liegen.
  3. Der French Manufacturer GYS wurde ebenfalls im Jahr 1964 gegründet und fokussiert sich neben der Schweißtechnik auch auf den Batterieservice und die Karosseriereparatur.
  4. Die Firma ROWI hat sich zum Ziel gesetzt, erstklassige Fülldraht-, Inverter- und Schutzgas-Schweißgeräte anzubieten. Parallel dazu ist das Unternehmen auch führend in den Bereichen Grill- und Drucklufttechnik.

Wann braucht man einen Schweißerschein?

Wer privat in und am Haus schweißen möchte, benötigt keinen Schweißerschein. Anders verhält es sich beim gewerblichen Schweißen. Jeder Schweißer ist für seine Nähte verantwortlich und muss dementsprechend einen Schweißerschein machen. Dieser kostet etwa 2000 bis 3000 Euro und kann bei der Handwerkskammer beantragt werden.

Was gibt es für Zubehör?

Zu den häufigsten Zubehörteilen gehören die Brenner. Aber auch Gasdüsen und Schlauchpakete gehören zu den Teilen, welche optional als Ersatzteil gekauft werden. Es werden aber auch verschiedene Führungsspiralen Düsensätze und WIG-Set-Kits angeboten.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Schweißgerät

Schweißgerät

Grundsätzlich sollten sich gerade Einsteiger vor dem Kauf unbedingt beraten lassen. Die später anzuwendende Schweißtechnik schränkt die Auswahl des Schweißgerätes erheblich ein und ist deshalb ein wichtiges Kaufkriterium. Aber auch die saubere Gehäuse-Verarbeitung, die Ausstattungsmerkmale, der Funktionsumfang, die Bedienbarkeit und der Garantiezeitraum sollten beim Kauf unbedingt beachtet werden.

Fünf gute Gründe für ein Schweißgerät

  1. Günstige Schweißgeräte sind schon ab 50 EUR erhältlich
  2. Sie sind sowohl für Einsteiger, als auch für Fortgeschrittene geeignet
  3. Ein Schweißgerät lässt sich vielseitig einsetzen.
  4. Damit können auch kreative Kunstarbeiten durchgeführt werden
  5. Ein Schweißgerät ist mobil und lässt sich daher gut transportieren
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