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Schweißerbrille Test

Schweißerbrillen gelten als wichtiger Bestandteil im Bereich Arbeitsschutz. Sie werden in der Regel bei handwerklichen Tätigkeiten wie Schweiß- und Lötarbeit angelegt, um die Augen vor sprühenden Funken und heller Lichtbildung zu schützen. Sie sind preiswert in der Anschaffung und halten auch starke Hitze von den Augen ab. Der Schutz der Mitarbeiter ist in Unternehmen oberste Priorität, was Hilfsmittel wie Schutz- und Schweißerbrillen unverzichtbar macht.

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Auch im privaten Gebrauch halten die Brillen herumfliegende Splitter aus Holz und Metall von den Augen weg und vermindern damit die Unfallgefahr. Einflüsse aus der Umwelt können die Sehkraft der Augen für immer schädigen. Von einem Augenblick zum nächsten kann der Sinn ausgeschaltet werden. Der Prozess kann beispielsweise durch UV-Licht auch schleichend einsetzen, was den Einsatz von geeigneten Schutzbrillen so wichtig macht.

Handhabung und Gebrauch

Schweißerbrille

Schweißerbrille

Eine Schweißerbrille ist schnell angelegt und kann auch zwischendurch im Nu ausgezogen werden. Es gibt sie in unterschiedlichen Ausführungen mit verschiedenen Eigenschaften zu erstehen. Im Großen und Ganzen sind sie in der Anschaffung eher preiswert und ermöglichen einen bezahlbaren Schutz der Augen. Man bekommt Schutz- und Schweißerbrillen im Fachhandel für Arbeitsschutz- und Sicherheit online oder via Bestellung aus dem Katalog. Man unterscheidet herkömmliche Arbeitsschutzbrillen, Arbeitsbrillen für das Handwerk und hochwertige Schweißerbrillen. Letztere sind besonders sorgfältig verarbeitet und bieten je nach Zweck eine Reihe an Zusatzfunktionen.

Spezielle Schweißerbrillen schützen vor optischen, mechanischen und thermisch bedingten Gefahren. Diese dreifache Schutzfunktion ist Voraussetzung für eine gefahrenlose Durchführung der Arbeit. Entstehendes UV-Licht gilt beispielsweise als optische Gefahr und Funkenflug ergibt sich aus Mechanik und Thermik heraus. Auch die Entstehung von Lichtbögen kann Augenlicht und Haut sehr gefährden. Starke Helligkeit kennzeichnet einen sogenannten Lichtbogen.

Die fast unerträgliche Helligkeit wird durch eine äußerst hohe Temperatur von vielen Tausend Grad hervorgerufen. Eine Blendung würde ohne Schutz nicht ausbleiben. Hier spricht man von Verblitzung der Augen, durch unsichtbare UV-Strahlung. Die Augenerkrankung mit dem Namen Feuerstar, kann durch langwellige Infrarot -Strahlung entstehen. Der richtige Schutz ist für den ganzen Körper sehr wichtig und sollte mit Bedacht gewählt werden. Augenschutzgeräte für Lichtbogenschweißer entsprechen der DIN EN 175, wie im folgenden noch weiter erklärt wird.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

NTF MIG-250 Schutzgas Inverter Schweißgerät MIG MAG

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Egal ob im beruflichen oder privaten Rahmen. Schweißerbrillen gelten als optimales Schutzutensil bei der Arbeit. Selbst für die Küche gibt es schon ähnlich gedachte Schutzbrillen, die vor tränenanregender Zwiebelflüssigkeiten behüten sollen. Beim Handwerk jedenfalls sind sie nicht wegzudenken und werden in vielen Bereichen angewendet:

  • Bei der Verarbeitung von Holz aufgrund der Späne und Splitter
  • Beim Löten von Metall wegen der Hitzeentwicklung
  • Beim Schweißen von Metall aufgrund der Funken- und Lichtbildung
  • Für Sprayer als Schutz vor ätzender Farbe wobei die Norm 166 ausreicht

Kennzeichnung und Prüfkriterien

Da Schweißerbrillen in der Regel in industriellen Betrieben zu Einsatz kommen, müssen sie auch gewissen Richtlinien entsprechen. Wenn die Sichtscheiben und das Gestell aus unterschiedlichen Materialien bestehen, müssen diese auch gesondert gekennzeichnet werden. Die komplette Kennzeichnung besteht dann aus der Nummer der geltenden Norm, der Zahl der Filterschutzstufe, dem Hersteller Identifikationszeichen, der optischen Klasse und der Bezeichnung des Produkts. Die Richtlinien bzw. Prüfkriterien dienen vorwiegend dem Arbeitsschutz. Ein sicheres Produkt sollte das GS Kennzeichen vorweisen und wichtigen europäischen Normen entsprechen:

  • DIN EN 166 Standard Schutzbrillen bzw. allgemeine Anforderungen
  • DIN EN 169 Schweißerfilter
  • DIN EN 170 Gläser mit Filter gegen UV Strahlung
  • DIN EN 171 Gläser mit Filter gegen Infrarot Licht
  • DIN EN 172 Schweißerschutz
  • DIN EN 175 Anforderungen an die Schweißerschutzfilter

Bei Standard Schutzbrillen ist die zusätzliche Kennzeichnung zu beachten. A, B, F, und S geben Auskunft über die Stoßfestigkeit der Brille. Für Schweißer ist besonders die Kennzeichnung der Gläser relevant:

  • 8 Schutz bei Kurzschlusslichtbogen
  • 9 Antihaftbeschichtung gegen Metallschmelze
  • K Kratzfest
  • N Anti-Beschlag
  • T Temperatur Resistenz zwischen -5 und + 55 Grad C

Die zahlen 1, 2 und 3 geben Aufschluss ob das Modell für den Dauergebrauch geeignet ist. Weitere Nummern bezeichnen die Schutzstufe. Schneidbrennen beispielsweise wird mit Brillen der Stufe 5 bis 7 möglich. Lichtbogenschweißen erst ab der Stufe 7 und folgende. Die Beachtung der Unterschiede ist also von hoher Wichtigkeit und sollte nicht lapidar gehandhabt werden.

Das Augenmerk liegt zwar oftmals auf dem Schutz von Gesicht und Augen, was aber weitere Maßnahmen nicht ausschließt. Ultraviolette Strahlung kann die Haut überall verbrennen. Daher sollte zumindest ein gängiger Arbeitsanzug getragen werden, der kein Körperteil ungeschützt lässt. Handschuhe schützen die empfindliche Haut der Finger und bestehn im Bestfall aus Leder.

Um intensiven Lichtbögen vorzubeugen, eignet sich ein zusätzlicher Schutz des Nackens. Speziell entwickelte Nackenleder schützen auch vor Reflektion.

Diese tritt vermehrt bei Schweißarbeiten mit metallisch blanken Materialien auf. Auch die Umgebung will geschützt sein. Der Arbeitsplatz ist abzuschirmen. Lichtdurchlässige Abschirmungen nach DIN EN 1598 werden durch Berufgenossenschaften vorgeschlagen. Die Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung, kurz OStrV, gibt weitere Details frei. Gerade wenn man beruflich Schweißarbeiten ausübt, empfiehlt sich ein Warnschild. Der Warnhinweis W09 dient als Aushang.

Schutzscheiben für sicheren Durchblick

GYS Elektroden-Schweißgerät 130 A grün Inverter 3200

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Es gibt unterschiedliche Schutzscheiben, die jeweils über individuelle Eigenschaften verfügen. Bei Sägearbeiten oder auch im Labor werden oft klare Scheiben benutzt. Die sind an der normalen Schutzbrille häufig vertreten. Licht wird hier in maximaler Stärke durchgelassen und nicht gesondert gefiltert. Für Schweißprozesse äußerst ungeeignet. Scheiben in Orange bieten eine mittlere Lichtdurchlässigkeit und reduzieren die unangenehme Blendwirkung. Besondere Arten sind polarisierende Typen.

Sie stehen für minimale Lichtdurchlässigkeit und reduzieren Blendlicht und Reflektionen. Phototrope Schutzscheiben verfärbern sich bei Sonnenlicht automatisch dunkel. Die Steigerung wäre der spezielle Laserschutz. In Arztpraxen von Dermatologen oft im Einsatz, um bei Behandlungen nicht durch reflektierendes Laserlicht Schädigungen hervorzurufen. Die Farben geben aber nicht immer volle Sicherheit und sollten daher eher zweitrangig betrachtet werden. Bei Schweißerbrillen zählt in erster Linie die Kennzeichnung entsprechend dem Anwendungsbereich!

Die bekanntesten Hersteller

Zu den namhaften Herstellern der praktischen Schutzbrillen für Schweißer zählen beispielsweise Viwanda, Honeywell, Silverline, Bolle, 3M und Uvex. Zu den Merkmalen der Viwanda Brillen zählt die eckige Brillenform mit Klappfunktion, die grüne Verglasung mit Schutzfaktor 5 und die indirkete Belüftung. Die durchgeführte Arbeit kann dank der Klappfunktion schnell begutachtet werden und auch forgeführt werden. Eine vielseitige Schutzbrille für die tägliche Schweiß- und Lötarbeit. Die Schweißerbrille Ultravision von Uvex entspricht der Schutzstufe 5 und hat Grün getönte Gläser.

Sie entspricht der EN Norm 169 und ist somit mit Schweißergläser ausgestattet. Das S für erhöhte Festigkeit und das F für Partikel mit niedriger Energie sind besondere Merkmale dieses Modells. Die Schweißervollsichtbrille verfügt über ein Be- und Entlüftungssystem und bietet ein optimales Sichtfeld. Wer eine Schweißerbrille kaufen möchte,sollte sich nicht am Hersteller orientieren.

Die bekannten Marken verfügen über ein großes Angebot an Modellen, die oft nur zum Schutz gemäß DIN EN 166 dienen. Wer mehr als diese allgemeinen Anforderungen braucht, muss auf weitere Normen und Kennzahlen achten. Die Kategorie Schweißerschutz wird oft gesondert angezeigt, weil hier spezifische Zusatzfunktionen notwendig sind. Hier sollte also nicht auf Schnäppchen geachtet werden, sondern auf volle Funktionsfähigkeit gemäß der anstehenden Schweißarbeiten.

Pflege, Reinigung und Kosten

Für den professionellen Bereich gibt es funktionsreiche Reinigungsstationen oder einzelne Utensilien für Schutz- und Schweißerbrillen. Ein Unternehmen muss schließlich eine Vielzahl an Brillen aufbereiten, wofür sich spezielle Systeme perfekt eignen. Der Vorteil bei der Verwendung fachgerechter Materialien (Beispiel klar-pilot) zur Reinigung und Pflege ist die getestete Verträglichkeit. Die professionellen Utensilien kombinieren mehrere Effekte:

  • Antibeschlag
  • Antistatik
  • Rückstandlose Reinigung von Schmutz

Auch sensible Materialien wie beschichteter Kunsstoff und Glas werden perfekt sauber und behalten ihre Zusatzfunktionen. Besonders wichtig ist die Wirkung gegen Beschlag, wobei es Schweißerbrillen mit Belüftungssystem gibt. Die einwandfreie Sicht muss beim Schweißvorgang stets gegeben sein!

Die Kosten für Schweißerbrillen sind moderat und liegen zwischen 5 und 50 Euro. Es gibt sie also sehr günstig im Handel, wobei die Kennzeichnung in erster Linie beachtet werden muss. Viele Modelle die nicht im Fachhandel bestellt werden, sind beispielsweise nur mit geringen Schutzfunktionen ausgestattet. Farbe der Gläser und Form geben keinen Rückschluss auf vollen Schutz.

Für den Kauf einer Schweißerbrille gibt es fünf gute Gründe

Schweißerbrille

Schweißerbrille

  1. Schweißerbrillen sind schnell einsetzbar und auch flexibel abnehmbar
  2. Der günstiger Anschaffungspreis macht den wichtigen Schutz für jedes Portmonee zugänglich
  3. Optimaler Splitterschutz bei Holzarbeiten und Co
  4. Keine Einschränkung des Sichtfelds bei randlosen Modellen
  5. Schutz der Augen vor Dämpfen und Funken

Nichts spricht gegen die Nutzung einer Schweißerbrille bei der Arbeit. Es bleibt lediglich zu bedenken ob Menschen die oft mit flüssigen Gefahrenstoffen arbeiten einen Arbeitshelm bzw. Schweißerhelm bevorzugen möchten. Dieser schützt auch die Atemwege vor gefährlichen Dämpfen und Co. Wer eine Arbeitsbrille mit integrierter Sehstärke benötigt, muss diese extra anfertigen lassen, falls er eine ungewöhnliche Korrekturstärke benötigt. Das kostet natürlich mehr, wobei der Arbeitgeber bei betrieblicher Relevanz die Kosten übernehmen muss.

Laut § 2 der PSA Benutzerordnung muss ein Augen- und Gesichtsschutz zur Verfügung gestellt werden, wenn die Gefährdung nicht alternativ gemindert werden kann.

Ein Betrieb profitiert natürlich von der vollen Sehkraft des Arbeiters bei der Durchführung der Schweißarbeiten. Schweißerbrillen sind generell langfristig einsetzbar, was auch eine gesonderte Herstellung der Korrekturgläser rechtfertigt. Egal ob man zu Hause in der Garage oder im Beruf Schweißarbeiten durchführt, der ausreichende Schutz von sich selbst und anderen muss stets berücksichtigt werden. Die Grundsätze der Prävention können jederzeit bei der Berufsgenossenschaft eingeholt werden.

 

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